Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen monaLupa®

1. Geltungsbereich

    1. Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte der Hundeschule monaLupa®, nachstehend „Veranstalter“ genannt, nach diesem Vertrag mit seinem Vertragspartner, nachstehend „Kunde“ genannt. In speziellen Fällen wird der Begriff “Hundehalter/in oder Hundebesitzer/in” genutzt. Auf die feminine oder maskuline Bezeichnung wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit verzichtet – ohne Wertung im Einzelfall.
    2. Änderungen an diesen Geschäftsbedingungen werden dem Kunden per E-Mail, durch Veröffentlichung auf der Internetseite des Veranstalters oder durch Auslegen in seinen Geschäftsräumen bekannt gegeben. Die Änderungen gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht in Textform oder per E-Mail (WhatsApp wird nicht anerkannt), Widerspruch erhebt. Der Kunde muss den Widerspruch innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntgabe der Änderungen an den Veranstalter absenden.
    3. Eine individuelle schriftliche Vereinbarung zwischen dem Veranstalter und dem Kunden hat Vorrang vor den nachstehenden AGB.

2. Vertragsgegenstand, Zustandekommen des Vertrages

    1. Der Veranstalter bietet Trainings- und Ausbildungsveranstaltungen für Hunde an. Eine genaue Bezeichnung und Auflistung des Leistungsangebots wird von dem Veranstalter in seiner Internetpräsenz bekannt gegeben.
    2. Durch die Übermittlung und Bestätigung einer ausgefüllten und unterschriebenen Teilnahmeerklärung auf dem Postweg, per E-Mail (WhatsApp wird nicht anerkannt) oder durch mündliche Absprache und anschließendes Nachreichen einer schriftlichen Teilnahmeerklärung kommt mit dem Veranstalter ein Dienstvertrag gemäß § 611 zu Stande.
    3. Mit seiner Teilnahmeerklärung meldet sich der Teilnehmer verbindlich für eine oder mehrere Einzelunterrichts-/Trainingsstunde, bzw, einem Training innerhalb einer, vom Veranstalter zusammengestellten Gruppe, nachstehend „Gruppentraining“ über mehr als eine Unterrichts-/ Trainingsstunde an. Mit der Anmeldung erklärt sich der Kunde mit den AGB und den jeweiligen Gebühren sowie den Zahlungsmodalitäten einverstanden.

Ein bestimmter Erfolg ist seitens des Veranstalters nicht geschuldet, dieser hängt wesentlich von der Mitarbeit der Kunden ab.

3. Vertragsdauer, Vergütung, Kündigung

    1. Der Vertrag für Einzelunterricht beginnt und endet am spezifisch und individuell vereinbarten Zeitpunkt. Je nach Vereinbarung entweder einmalig oder in regelmäßigen Abständen.
    2. Der Vertrag für Gruppenveranstaltungen über mehr als eine Unterrichts-/Trainingsstunde beginnt am spezifisch und individuell vereinbarten Zeitpunkt. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zur Kündigung, die schriftlich auf dem Postweg oder per E-Mail (WhatsApp wird nicht anerkannt) an den Veranstalter zu senden ist.
    3. Die Kündigung eines Vertrags des Gruppenunterrichts/Trainings, der über einen längeren Zeitraum angelegt ist, ist immer zum Ende des Folgemonats, schriftlich per Post oder E-Mail (WhatsApp wird nicht anerkannt) möglich. Der in diesem Fall letzte Gruppenbeitrag ist der Gruppenbeitrag für den nachfolgenden Monat der Kündigung.

4. Teilnahmegebühr und Verzug

    1. Die Teilnahmegebühr für die jeweilige Veranstaltung richtet sich nach der aktuellen Preistabelle des Veranstalters zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Die Preise verstehen sich inkl. Schließung der Hundeschule im Sommer und Winter für jeweils 2 Wochen. Die genauen Zeiträume werden in Jahren ohne Pandemie oder ähnliche, vom Veranstalter nicht zu beeinflussende Ereignisse, am Anfang eines jeden Jahres bekanntgegeben.
    2. Abzüge vom Rechnungsbetrag gewähren wir grundsätzlich nur aufgrund besonderer, individueller Vereinbarungen.
    3. Die Teilnahmegebühr der Einzelveranstaltung ist am Tag der Einzelveranstaltung oder 7 Tage nach Rechnungsdatum, ohne Abzug, fällig.
    4. Die Teilnahmegebühr an den Gruppenveranstaltungen über mehr als eine Unterrichts-/Trainingsstunde ist zum ersten eines jeden Monats, ohne Abzug, im Voraus fällig.
    5. Bei nicht rechtzeitiger Zahlung ist der Veranstalter berechtigt, den Kunden bzw. seinen Hund von der Teilnahme auszuschließen.

5. Leistungsumfang und nicht in Anspruch genommene Leistung

    1. Der Leistungsumfang richtet sich nach der jeweiligen Beschreibung im Leistungsangebot gem. 2.A bzw. nach den individuellen Vereinbarungen zwischen Veranstalter und Kunden. Der dem Teilnehmer daraus zustehenden Leistungsanspruch ist nicht übertragbar.
    2. Wird eine einzelne Veranstaltung (Einzeltraining/Vorgespräch/Hausbesuch) bis zu 3 Tage vor dem Termin vom Kunden storniert, werden 50 % der entfallenen Teilnahmegebühr in Rechnung gestellt. Erfolgt die Absage des Kunden später oder gar nicht, werden 100 % der entfallenen Teilnahmegebühr in Rechnung gestellt. Eine Stornierung wird nur schriftlich, auf dem Postweg, per E-Mail (WhatsApp wird nicht anerkannt)
    3. Kann der Kunde an einer Gruppenveranstaltung, die über mehr als eine Unterrichts-/Trainingsstunde vereinbart ist, nicht teilnehmen und gibt dies dem Veranstalter mindestens 24 Stunden vor der Veranstaltung bekannt, per E-Mail oder persönlich (WhatsApp wird nicht anerkannt), kann ihm nach Möglichkeit und individueller Absprache mit dem Veranstalter, einmalig ein Ersatztermin in einer anderen, vom Veranstalter geführten Gruppe, angeboten werden. Die Vergütung ist in voller Höhe fällig. Nimmt der Kunde, an mehreren Unterrichts-/Trainingsstunden nicht teil, kann kein Ersatztermin angeboten werden. Die Vergütung ist in voller Höhe fällig.

6. Allgemeine Teilnahmebedingungen

    1. Für jeden teilnehmenden Hund muss eine gültige Hundehalterhaftpflicht vorliegen. Ein Versicherungsnachweis ist mit der Teilnahmeerklärung vorzulegen.
    2. Der Veranstalter bzw. der von ihm eingesetzte Trainer/Coach/Veranstaltungsleiter ist gegenüber den Teilnehmern für die Dauer und im Rahmen der Veranstaltung weisungsbefugt.
    3. Stören der Kunde oder sein Hund die Veranstaltung, so dass ein reibungsloser und sicherer Ablauf nicht mehr gewährleistet werden kann, behält sich der Veranstalter vor, den Kunden bzw. Hund ohne Erstattung der Teilnahmegebühr von der Veranstaltung auszuschließen. Der Nachweis ersparter Aufwendungen des Veranstalters bleibt dem Teilnehmer unbenommen.
    4. Die Kunden verpflichten sich, nicht unter Einfluss von Alkohol oder sonstigen Betäubungsmitteln zu stehen, die die Reaktionsfähigkeit und das Körperbefinden beeinträchtigen können. Auf gesundheitsbedingte Beeinträchtigungen hat der Kunde den Veranstalter bzw. den von ihm eingesetzten Trainer/Coach/Veranstaltungsleiter vor Veranstaltungsbeginn unaufgefordert hinzuweisen. Bei Verstößen hiergegen ist der Veranstalter berechtigt, den Kunden bzw. seinen Hund von der Veranstaltung auszuschließen.
    5. Jeder teilnehmende Hund muss über einen vollständigen Impfschutz verfügen. Ausnahme sind Welpen zwischen der achten und der sechzehnten Woche. Ein aktueller Impfpass ist mit der Teilnahmeerklärung vorzulegen. Mit der Teilnahmeerklärung erklärt der Kunde, dass der Hund gesund ist, kein Ansteckungsrisiko für Mensch und Tier darstellt, frei von Ungeziefer ist und den Anforderungen des Unterrichts körperlich gewachsen ist.
    6. Bei während der Trainings-/Unterrichtsstunden auftretenden gesundheitlichen Problemen oder einem der weiteren Veranstaltungsteilnahme entgegenstehenden Verhalten des Hundes/Halters ist der Veranstalter berechtigt, in Absprache mit dem Kunden auf andere Unterrichts-/Trainingsmöglichkeiten des Veranstalters umzubuchen. Gibt es hierüber keine Einigkeit, ist der Veranstalter berechtigt den betreffenden Halter/Hund von der Veranstaltung auszuschließen. Der Veranstalter behält sich vor, die Teilnahmegebühr anteilig in Rechnung zu stellen. Der Nachweis eines geringeren Aufwandes bleibt dem Teilnehmer unbenommen.

7. Haftung

    1. Der Veranstalter haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Veranstalter jedoch nur bis zur Höhe des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird. Für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen und Vertretern haftet der Veranstalter in demselben Umfang.
    2. Der Veranstalter haftet nicht für den von Dritten und/oder von deren Hunden herbeigeführte Schäden. Der Kunde stellt den Veranstalter von Ansprüchen frei, die in Bezug auf den Kunden oder den Hund des Kunden von Dritten gegen den Veranstalter geltend gemacht werden.

8. Sonstige Bestimmungen

    1. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrags unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die Parteien sind im Falle einer unwirksamen Bestimmung verpflichtet, über eine wirksame Ersatzregelung zu verhandeln, die dem von ihnen mit der unwirksamen Bestimmung erfolgten wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
    2. Mündliche Abreden existieren nicht.
    3. Alle Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Schriftformklausel selbst. Das Schriftformerfordernis findet hingegen keine Anwendung auf Abreden, die nach Vertragsschluss unmittelbar zwischen den Parteien mündlich getroffen werden.

Hinweise zur Anleinpflicht

Alle Hunde sind stets angeleint zu führen, soweit keine anderen Vereinbarungen getroffen wurden. Das Einfahrttor zum Gelände ist stets geschlossen zu halten. Den Anordnungen der Verantwortlichen ist im Hinblick auf Sicherheit des eigenen oder anderer Hunde sofort Folge zu leisten.

Hinweise zum Hundekot

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, sämtliche Kothäufchen ihrer Hunde von der zugewiesenen Lösestelle des Veranstaltungsortes aufzusammeln und zu entsorgen. Die Entsorgungspflicht besteht auch bei Veranstaltungen/ Trainingseinheiten außerhalb des Geländes. Tüten für die Entsorgung sind eigenständig mitzubringen.